Adam und Eva – Planung

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Adam und Eva

Peter Hacks

Fünf Figuren treten im Stück auf: neben Gott und seinem Engel Gabriel auch der gefallene Engel Satanael und die kürzlich erschaffenen Menschen Adam und Eva. Bereits im Vorspiel wird klar, der alte Mythos von der Schöpfung des Menschen und seinem (ersten) Sündenfall ist noch immer aktuell – und Peter Hacks erzählt sie in geschliffenen Versen voller Witz. Wie sich Gott und der begriffsstutzige Gabriel in ihrer verzwickten Situation, die auf den gesellschaftlichen Zeitgeist rekurriert, die Bälle respektive Verse zuschieben, erinnert fast schon an beste Screwball-Komödien. In den drei folgenden Akten wird dann die christliche Sündenfallsgeschichte auf Hacks eigene Art erzählt, in Versform, amüsant und nicht ohne Spitzfindigkeiten. Peter Hacks’ Reflexion auf die Gesellschaft während der 70er-Jahre lässt sich mühelos auch auf unsere Zeit übertragen, stellt er doch die großen Fragen nach dem Sinn und den Grenzen der Freiheit des Menschen und seiner Moral: „Die Freiheit zum Guten kann von der zum Bösen nicht getrennt werden; Freiheit ist die Möglichkeit, einen Weltzustand um eines neueren willen zu verlassen, und die Gerechtigkeit, die sie diesem widerfahren läßt, ist zugleich die Ungerechtigkeit, die sie jenem antut. Haben Adam und Eva richtig oder falsch gehandelt? Sie haben gehandelt. Ist Gott mit ihnen zufrieden? es ist so schwer zu sagen; er schimpft, aber er macht ihnen Hosen.“ (Peter Hacks: Über Adam und Eva.)

Trailer Leseprobe

Pressestimmen

Es spielen

Inszenierung

Robert Ludewig

Bühne/ Kostüm

Aylin Kaip

Video

n.n.

Premiere

Förderer / Unterstützer